Musik im Gottesdienst am 27. Februar

Als Vorspiel erklingt das Praeambulum Primi toni a 5 von Matthias Weckmann. Weckmann wurde ca. 1616 im thüringischen Niederdorla geboren und war u.a. ein Schüler von Heinrich Schütz. Er wirkte an der sächsischen Hofkapelle Dresden und später als Organist an der Arp-Schnitger-Orgel der Hauptkirche St. Jakobi in Hamburg, jenem Instrument, an dem ich über 300 Jahre später einen wesentlichen Teil meiner Organisten-Ausbildung absolvierte.

Als Nachspiel spiele ich das Choralvorspiel Was Gott tut, das ist wohlgetan von Gustav Adolf Merkel (1827 – 1885). Er wirkte als Organist u.a. an der Dresdener Kreuzkirche und als Lehrer am Königlichen Konservatorium für Musik Dresden (der heutigen Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“).

Daniel Plöhn